Dieser Lebensabschnitt wird von den einen als „beste Lebenserfahrung“ und von den anderen als „reiner Stress“ bezeichnet: Das Studentenleben in der Großstadt! Dieses neue Leben als Student bringt einige Veränderungen mit sich, allen voran die Suche nach dem geeigneten Wohnbereich. Für gewöhnlich lassen die finanziellen Mittel lediglich ein kleines Zimmer von zwölf Quadratmetern zu. Wir geben Tipps wie Sie sich platzsparend und dennoch komfortabel einrichten können:
Generell ist die Farbwahl der Möbel und des Anstrichs wichtig, da helle Farben den Raum optisch weiten, während kräftige Töne wie Weinrot oder Dunkelblau für ein „beengendes“ Gefühl sorgen können.
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Essen ist fertig! Aber wo?
Das Esszimmer hat schon lange in den meisten Haushalten ausgedient. Berufliche Verpflichtungen und individuelle Freizeitgestaltungen lassen keine Zeit mehr für gemeinsame Mahlzeiten im Kreise der Familie. In der Studentenwohnung müssen Sie sich schon mit pfiffigen Ideen behelfen, um einen adäquaten Essbereich einzurichten: Die moderne Möbelindustrie stellt regelmäßig neue Varianten von schicken Esstischen vor, die sich leicht zusammenklappen und somit schnell hinter der Tür verstauen lassen. Doch nicht nur zum Zuklappen gibt es zahlreiche Modelle. Ein Tisch kann aus mehreren Elementen bestehen, die sich ineinander schieben und somit „verstecken“ lassen. Selbstverständlich können solche Tische auch den Couchtisch oder Ähnliches ersetzen.
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Hinhocken – Aber bequem!
Damit die Gäste nicht auf dem Bett, Boden oder der Küchennische sitzen müssen: Sitzgelegenheiten gibt es viele und doch unterscheiden sie sich in zahlreichen Aspekten: Angefangen bei der Farbe, bis hin über die Form, Größe und die Stoffverarbeitung. Eine äußerst praktische, platzsparende und pfiffige Idee zum Sitzen sind Hocker.
Sollte das Objekt entsprechend phantasievoll designt worden sein, ist es nicht allein der Hingucker, sondern wünschenswert bequem. Manche können sich das Fehlen einer Lehne nicht vorstellen, dabei ist der Hocker sogar medizinisch sinnvoll: Der Rücken wird hier eher gerade gehalten und die Muskulatur gestärkt.
Es werde Licht
Jedes Zimmer benötigt Lichtquellen: Je kleiner die Räumlichkeit, umso mehr sind erforderlich, um die dunkelste Ecke auszuleuchten und optisch mehr Platz zu schaffen. Stehlampen können aufgrund ihres breiten Fußes unnötig viel Platz einnehmen. Sie sollten durch Wand-, Tisch- und Deckenleuchten ersetzt werden. Zudem gibt es die Möglichkeit, Lichtquellen in Form eines „Klipp-Mechanismus“ an Schrank- oder Bettkanten zu befestigen.
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Ein Tipp für all die, die „indirektes Licht“ möchten: Eine Lichterkette gibt es in jedem Heimwerkerladen günstig zu kaufen und kann unproblematisch hinter Vorhängen, dem Bett oder unter einer Tischplatte befestigt werden.
Flexibel sein? Das schaffe ich im Schlaf!
Das Schmuckstück und zentralste Element eines Zimmers ist fast immer das Bett. Als Bett kann eine ausziehbare Couch genutzt werden, die tagsüber eine schöne Sitzgelegenheit bietet und in der Nacht zum Schlafplatz umgewandelt wird.
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Wem das nicht genügend Platz spart, kann auf das altbewährte Hochbett zurückgreifen: Dieses ist keineswegs nur für Kinder geeignet: Es wird zusätzlicher Raum für den Schreibtisch, eine Sitzecke, den Fernseher oder ein Bücherregal geschaffen. Und sollte das Bett mal nicht gemacht sein, fällt es den Besuchern aufgrund der Höhe nicht auf. Nur ein paar der Gründe, warum das Hochbett gerade bei jungen Menschen eine echte Renaissance erlebt.
…Und der Rest?
Gürtel, Taschen, Schmuck und diverse Kleidungsstücke konnten in dem Zimmer noch nicht untergebracht werden?
Dann gilt die Goldene Regel: „Nutze deine Wände!“ Wandregale, Hakenleisten, Spiegel oder sogar die Uhr können als Halterung dienen. Jeder Gegenstand hat eine Ecke, an der das Aufhängen von Accessoires möglich ist. Diese verschwinden somit aus dem direkten „Blickfeld“ und das Zimmer erscheint ordentlicher. Ein Bettkasten kann den Kleiderschrank ersetzen. Der ist platzsparend und fällt optisch kaum mehr auf. Hier verschwinden Kleidungsstücke ebenso wie Bettwäsche oder Handtücher.
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Seien Sie kreativ und lassen Sie sich nicht durch Ihr zwölf Quadratmeter entmutigen! Denn keine Räumlichkeit ist zu klein, um sie nach Ihren Wünschen passend einzurichten.
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Der Chimney Concept W von Sompex erinnert mit seinem „Soft-Edge-Design“ an die 1970er Jahre, die von kugelförmigem und abgerundetem Interieur geprägt waren. Auf die typischen knallbunten Farben jener Tage müssen Sie allerdings verzichten, denn der Chimney Concept W wird in schwarz oder weiß produziert. Dieser Wandkamin besteht aus Metall – das Feuer flackert hinter Sicherheitsglas. Mit rund 600 Euro gehört dieses Designerstück zu den günstigeren Varianten auf dem Markt.
Weniger ist mehr, denn der Wandkamin Wall Flame 2 von Radius zeichnet sich durch ein klares, minimalistisches Design aus, eine Verschmelzung aus Glas und hochwertigem Stahl. Die Experten auf der Frankfurter Messe 2008 waren begeistert und nominierten den Wall Flame 2 für den internationalen Designpreis „Design Plus 2009“.
Nein, der Eindruck täuscht, hierbei handelt es sich nicht um den neuesten Plasma-Schnickschnack der Hi-Fi-Branche. Der Superior Scandium von Superior Fires ist ein gasbetriebener Wandkamin. Mit einem Plasmabildschirm hat dieser Kamin allerdings die Tiefe gemeinsam: Er ist nur 15 Zentimeter flach. Dem Hersteller ist nach eigener Auskunft neben dem Design vor allen Dingen die Gesundheit wichtig: Durch die „Clean-Burn“-Technologie soll die Raumluft von Allergenen und Pollen gereinigt werden. Die Front besteht aus Thermoglas, außerdem sorgen Sensoren für Sauerstoffverlust in der Raumluft und Rahmenbeschädigungen für zusätzlichen Schutz. Den Superior gibt es für rund 850 Euro bislang nur über den britischen Import.
„Kaminfeuer ohne Schornstein“: Der nur 22,6 Zentimeter tiefe Frame von Chantico Fire, eine polnischen Firma, die seit ein paar Jahren auch auf dem deutschen Markt tätig ist, gehört zu den Kaminen, die Sie in Öffnungen in der Wand einbauen können. Weitere Ausführungen ermöglichen allerdings auch die Befestigung an der Wand, sowie – mit Sockel – das Aufstellen auf festem Grund. Die Edelstahlausfertigung, der graphitgraue Rahmen und die „tanzenden Flammen“ ergeben laut dem Hersteller „ein ständig verändertes und dynamisches Kunstwerk“. Auch dieser Wandkamin besitzt eine Glasfront, die Stärke von sechs Millimetern sorgt für einen umfassenden Schutz. Die Kosten betragen 900 Euro.
„Eine Synergie aus ästhetischer, häuslicher Feuerstelle und elegantem Möbel“, beschreibt der Hersteller Conmoto seinen Wandkamin Loungefire. Seine schlichte Grundskulptur bildet den Rahmen für die kreisrunde, zentrisch angeordnete Feuerstelle. Die Abdeckung ist magnetisch und kann während des Brennvorgangs unter den Loungefire gehängt werden. Der Korpus besteht aus verzinktem Stahl mit Pulverbeschichtung in hochglänzendem Weiß oder seidenmattem Schwarz. Die Seitenteile sind in zwei Breiten erhältlich und machen mehrere Variationen möglich. Mit Schale, Tabletts und der Box aus heller oder dunkler Eiche, die in die Seitenteile hineingestellt werden, kann der Wandkamin individuell dekoriert werden. Im Vergleich zu den anderen Wandkaminen braucht dieses Modell ein bisschen mehr Platz (30 mal 100 mal 40 Zentimeter), ist aber mit Preisen zwischen 850 und 1250 Euro relativ günstig.
Vom britischen Hersteller Superior Fires kommt der Wandkamin Radium. Klare Linien, weiche Kurven: Dieser Gas-Kamin fällt durch sein futuristisches, schwarzes Design und die nach außen gebogene Glasfront auf.
Eine designtechnisch schlichtere Wandkamin-Variante bietet der Flip Up der Firma Muenkel, der auch ohne Probleme auf den Boden gestellt werden kann. Die robuste Brennkammer besteht aus dickwandigem Edelstahl, die ein Auslaufen von Ethanol verhindern soll. Dennoch befindet sich unter der Brennkammer eine weitere Auffangschale, die im Notfall auslaufendes Ethanol sicher verwahrt. Zur Regulierung und zum Löschen der Flammen liegt dem Flip Up ein Schieber bei, mit dem der Deckel der Brennkammer stufenlos geöffnet und geschlossen werden kann. Sechs verschiedene Farbvarianten können bei Muenkel bestellt werden, die blattgoldene für rund 2.000 Euro ist die extravaganteste.
Die französische Firma Climart bietet ihre exklusiven Kamine seit 2008 auch in Deutschland an. Mit Ora Ito und Somnuk Thao beschäftigt die Firma zwei international renommierte Designer, die auch den Wand- und Standkamin Concorde entworfen haben. Der nach außen gebogene rund 18 Kilogramm leichte Kamin besteht aus Edelstahl und ist in acht verschiedenen Farben erhältlich – ein Novum auf dem internationalen Markt für Wandkamine. Darüber hinaus kann er auch glänzend lackiert werden: Die Farben Blau, Gold, Grün und Rot stehen dann zur Auswahl. Rund 3.000 Euro muss man für das edle Stück auf den Tisch legen.
Eine runde Variante bietet der Cupola von Vauni. Wem der Name irgendwie nordisch vorkommt, täuscht sich nicht. Der Hersteller hat seinen Sitz im schwedischen Göteborg. Mit seiner runden Kuppel erinnert dieser Kamin an den Computerspielheld der 1980er Jahre, Pacman. Er besteht aus hochwertigem Aluminium und ist mit seinen 80 Zentimetern Durchmesser recht kompakt. In Schwarz ist der Wandkamin ab 1.840 Euro erhältlich. In Weiß kostet der Cupola 2.020 Euro. Eine Variante des Cupolas ist der Globe: Mit seinem stabilen Sockel steht dieser Kamin auf dem Boden. Mit Anschaffungskosten von rund 4.000 Euro ist der Globe allerdings nicht gerade ein Schnäppchen.
Zum Abschluss unseres Wandkamin-Specials noch ein echter Geheimtipp aus den USA: Der geschlossene Einbau-Gaskamin Fire Ribbon des New Yorker Unternehmens Spark Modern Fires ist besonders für unsere Leser interessant, die viel Platz und lange Wände in ihren Behausungen haben. Die rund zwei Meter lange Ausführung „Direct Vent 6 ft“ mit seiner puristischen, schwarzen Struktur soll die Flammenspur ultimativ in Szene setzen. Spark bietet allerdings auch Deko-Materialien (diverse Steinarten, aber auch Glas oder Sand) an, um den Wandkamin individuell zu gestalten. Betrieben wir der „Direct Vent 6 ft“ mit Gas. Und ein bisschen Kleingeld sollten Sie für diese Anschaffung auch locker machen: Die Kosten belaufen sich auf rund 15.000 US-Dollar (umgerechnet 10.500 Euro).


Chain Wine Bottle Holder
Der Herzmesslöffel
Eiswürfel in Herz- und Fossilienform
Die Eismaschine